Special

Wacken Open Air

Legendäre Auftritte bei strahlendem Sonnenschein

Nach den Wassermassen in Vorjahr durften sich in diesem Jahr die zig-tausenden Wacken-Gänger über einen Mangel an Sonnenschein wohl nicht beschwert haben. Ganz im Gegenteil, denn 2013 gab es während des kultigen Metalevents im hohen deutschen Norden Sonne satt. Temperaturen von über 30 Grad ließen die feierwütigen Metalfans gut gelaunt den Sommer, als auch ihre Lieblingsbands feiern. Kaum verwunderlich, dass hier das die ein oder andere Stimme nach den Festivitäten bis zur Unkenntlichkeit verschwunden war. Auch die Nackenmuskulatur dürfte bei dem ein oder anderen nun extreme Schonung vertragen. Aber was soll‘s: es wurde ganze 4 Tage lang gefeiert, gerockt, getanzt und das mit DEN Bands der Metalszene schlechthin.

Los ging es in diesem Jahr am Mittwoch, den 31. Juli mit dem obligatorischen Auftritt der Wacken Fire Fighters, als auch der Rhythmuslegende Mambo Kurt im sonnendurchfluteten Biergarten, der dank des tollen Wetters auch mehr als anständig gefüllt war. Und wie man als Wacken-Anhänger auch weiß, es wird bei dem größten Metalevents Europas IMMER gerockt – rain or shine. Wem das Treiben im Biergarten zu bunt war, der konnte sich alternativ ebenfalls im geräumigen Wackinger Village, der Heimat aller Mittel- und Endzeitalter-Anhänger, amüsieren. Mit Russkaja wurde es am Nachmittag dann eher etwas rustikaler. Und dennoch ging hier die Luzie ab und erste Crowdsurfer gingen bereits nach wenigen Songs ihrer Leidenschaft nach. Der Rest der Anwesenden nutze die Zeit dann eher zum Anstoßen und im Takt mitzuwippen. Und wo wir schon beim Thema „rustikal“ sind, Santiano sind wohl nicht so ganz die Band, die man sich auf einem Metalfestival als teilnehmenden Act vorstellen mag. Aber nun gut, nach dem einen oder anderen Bier ist es wohl auch fast schon egal wer auf der Bühne steht, Hauptsache es gibt Musik auf die Ohren. Zur Besänftigung der Anwesenden trat am Ende sogar noch Subway To Sally Frontmann Eric Fish mit auf die Wackinger Stage – ein Event, dass man sich auf Wacken 2013 noch das ein oder andere Mal antun musste. Nun gut.

Auch in diesem Jahr gab es wieder den beliebten Metal Battle Contest – ausgetragen im großen Bullhead City Circus Zelt, der Heimat der Headbanger, als auch der W.E.T. Stage. Hier trafen sich bereits am Mittwoch die Finalisten der teilnehmenden Länder und versuchten mit Leibeskräften das anwesende Publikum von ihrem Können zu überzeugen. Okay, als Festivalgänger muss man sich hier zwar auf ein wahres Mischmasch an Metalklängen einstellen, aber wer nicht wagt, der lernt auch keine neuen Bands kennen. Gelohnt hat es sich dieses Jahr alle mal.

Geschafft vom ersten Tag, konnte man sich abends nur noch auf sein Zelt, einen lustigen Grillabend mit den Nachbarn und das ein oder andere „Feierabend“-Bier bzw. Absacker freuen. Es galt ja auch, die Kräfte für die kommenden Tage wohl zu dosieren.

Bewaffnet mit dem ersten Kater des diesjährigen W:O:A hieß es donnerstags dann wieder bei gleißendem Sonnenschein raus, stylen und ab ins Infield, welches an diesem Tag endlich eingeweiht werden durfte. Nach einem Kaffee und einem ersten Kaltgetränk, war es endlich soweit: Annihilator live on stage. Zehn Jahre mussten die Fans auf diesen denkwürdigen Auftritt der kanadischen Band warten. Belohnt wurde man allemal. Und wo wir schon beim Thema legendär sind, dann darf man keinesfalls den Auftritt von Deep Purple unterschlagen. Auch wenn viele schon total heiß sind auf den langerwarteten Rammstein Auftritt, haben die alten Herren von Deep Purple durchaus das Potential, sich mit der deutschen Metalband zu messen – wenn nicht sogar diese mal eben in Schach zu halten. Der Blick von der Bühne aus muss für die Musiker jedenfalls Wahnsinn gewesen sein, hatte sich das Infield bereits zu so früher Stunde ganz schön ordentlich gefüllt gehabt. Bewaffnet mit einem Bier und jeder Menge Feierwut im Bauch, gab es dann für die Anwesenden, die viele der Deep Purple Songs wohl eher aus Erzählungen ihrer Eltern kannten und nicht aus dem eigenen CD Regal, spätestens beim legendären „Smoke On The Water“ kein Halten mehr. Musikalisch haben es Deep Purple eben einfach drauf und ließen mit diversen Gitarrensolis und Orgelsymphonien die Augen der Fans erleuchten.

Zwischen den einzelnen Acts, was zugegebenermaßen wirklich schwer war, angesichts der Dichte an Hammeracts auf dem diesjährigen Wacken Open Air, musste aber auch der ein oder andere Stop auf dem Metalmarkt sein. Natürlich gehört der obligatorische Kauf von Festivalmerchandise und anderer stylischer Outfits zu jedem Event dazu. Und sei es auch, dass man die Zeit während des Flanierens nur zum reinen Erholen nutzte. Energie brauchte man an diesem Abend ganz sicher noch für den Auftritt der deutschen Düsterrocker Rammstein. Mit einem großen Knall starteten die Berliner ihren Premierenauftritt in Wacken. Und dank des großen Repertoires an namhaften Songs, ballerten die Musiker einen Hit nach dem nächsten raus, was das Publikum sichtlich zu schätzen wusste. Und selbst Rammstein-Frontmann Till Lindemann schien von der Stimmung so beeindruckt gewesen zu sein, dass er sich dazu hinreißen ließ während der Show mehr als einen zusammenhängenden Satz von sich zu geben. Und auch wenn es die Spatzen schon früh von den Dächern pfiffen, so war es für viele der Wacken-Gänger ein eher komisches Erlebnis, als Schlagerbarde Heino bei „Sonne“ die Bühne betrat, die zuvor nur von Rammstein bevölkert wurde. Zwischen Lachen, Weinen und Mitgröhlen konnte man so ziemlich jede emotionale Regung im fast vollzählig erschienen Publikum finden, die man sich nur denken konnte. So hatte die ältere Dorffraktion aus Wacken neben der heimischen Feuerwehrkapelle wohl noch ein Highlight verzeichnen können – die Festivalgänger hingegen schienen darauf dennoch verzichtet haben zu können.

Viel zu schnell schien die Rammstein Show das Ende des Abends eingeleitet zu haben. Aufgeputscht stiefelten die Festivalgänger zurück zu ihren Zelten oder nutzen noch einige der vor dem Infield befindlichen Bierbuden, um den Abend ausklingen zu lassen. Und egal wo, es wurde bis zum Umfallen gefeiert.

Der Freitag startete wieder gewohnt sonnig – ja, man konnte sich wirklich an dieses tolle Wetter gewöhnen. Die Festivalbräune nahm langsam zu und der Vorrat an gekühltem Bier ab. Und dennoch musste es weiter gehen. Zugegeben, nach 2 Tagen vollem Partyeinsatz kam es an diesem Tag schon zu ersten Ausfallerscheinungen und körperlicher Ermüdung. Aber was hilft da besser, wie die volle Dosis Metal auf die Ohren. Immerhin standen ja noch 2 ganze Wacken-Tage voller grandioser Auftritte vor einem. Nach einer schnellen Dusche und einem starken Kaffee konnte man sich dann doch so langsam samt Bierfrühstück auf den erneuten Weg zum Festivalgelände machen. Los ging es dann, zu etwas fortgeschrittener Morgen- äh, sagen wir besser Mittagsstunde mit der französischen Deathmetal-Kombo Gojira, die einem mal so richtig flott den Schädel wieder freipusteten, so dass man sich gleich wieder fit für die folgenden Stunden fühlte. Für körperliche Betätigung konnte man sich hier einfach einem der Circle Pits anschließen, was allerdings in der Mittagshitze nicht unbedingt ohne Nebenwirkungen blieb. Besonders die Damen und Herren des Roten Kreuzes mussten darunter leiden, hatten sie doch mit unzählbar vielen Einsätzen anständig was zu tun. Und dennoch war dies wohl ein verdammt gelungener Start in den nun startenden Partymarathon auf dem heiligen Wacken-Land.

Zugegeben, die vorhin erwähnte Fitness war wohl doch eher Wunschdenken. Dank der barbarischen Hitze war man einfach froh, wenn man sich irgendwo ein schattiges Plätzchen ergattern konnte und einfach nur literweise kühles Wasser oder ähnliches aufnehmen konnte. Sah man auf Wacken im letzten Jahr noch unendlich viele Festivalbesucher mit Regencapes und dicker Bekleidung, so musste man in diesem Jahr eher verzweifelt nach wenig oder nicht verbrannten Oberkörpern suchen. Und selbst der Besuch im Bullhead City Circus wurde zu einer wassertreibenden Aktivität, hatte man dort doch das Gefühl sich in Deutschlands größter Indoor Zeltsaune zu befinden. Ja ja, man kann es einem Festivalgänger auch nie Recht machen. Regnet es, ist es zu matschig und scheint die Sonne, so ist es einfach zu heiß. Bei diesen wechselnden Extremen haben es die Wacken Macher auch ehrlich nicht einfach.

Nach einer notwendigen Zwangspause durch einen beginnenden Sonnenstich, ging es leider erst abends weiter. Auch wenn auf Wacken der friedliche Partygedanke zählt und Vorrang hat, so muss man sich ab und an auch einmal der eigenen Gesundheit widmen und einen Gang runter schalten. Aber bevor wir hier nun eine Diskussion über das Älterwerden und das Entdecken eigener körperlicher Grenzen auslösen, geht es weiter im Programm. Ein absolutes Muss war an diesem Tag mit Sicherheit der Gig der Metal-Veteranen Motörhead. Lange bibberten die Fans der Briten, ob Lemmy überhaupt fit genug sein wird, um sich den Wacken-Jüngern zu stellen. Und ja, er war es – jedenfalls schien es so. Zähne zusammen gebissen und raus auf die Bühne. Trotzdem wirkte die Show bereits nach wenigen Takten eher wie ein Kampf gegen sich selbst. Mr. Kilminster zeigte sich ungewohnt handzahm und träge. Mit jeder Minute schien Lemmy abzubauen. So war es eigentlich auch nicht verwunderlich, dass er nach knapp 30 Minuten völlig entkräftet die Bühne verließ. Minuten vergingen, biss Wacken.Koordinator Thomas Jensen dann den Gig für beendet erklären musste. Lemmys Gesundheitszustand ließ eben keinen längeren Auftritt zu. Ein wenig enttäuscht und ohne das Ertönen des Mortorhead-Klassikers „Ace Of Spades“ standen die Festivalbesucher so erst einmal minutenlang vor der Bühne. War dies vielleicht Lemmys letzter Auftritt auf den Brettern, die ihm die Welt bedeuteten? Eine Frage, die bis heute nie wirklich beantwortet wurde. Aber nun gut.

Sobald der Schock verdaut war, das nächste Bier die Kehlen runtergelaufen war, konnte man sich alternativ ein wenig mit der Show von Rockqueen Doro Pesch trösten. Jedenfalls hoffte man das irgendwie. Aber so sehr sich Doro auch bemühte, an diesem Tag schien der Funke nicht so recht überspringen wollen. Da half es auch nicht, dass sich Doro die eine oder andere Verstärkung in Form von Musikerkollegen auf die Bühne holte. Ach ja, natürlich war auch Subway To Sally Frontmann Eric Fish mit von der Partie – ein Auftritt, den man sich, so leid es mir tut, wirklich hat schenken können. Wer sich statt altbekannter Rockschnulzen von Frau Pesch lieber wieder anständig den Schädel durchpusten lassen wollte, der musste sich seinen Weg ins Bullhead City Zelt bahnen – Hitze hin oder her. Hier standen aber nun Anvil auf der Bühne, die wirklich eine fette Show mit viel Leidenschaft und haufenweise Rock’n’Roll Attitüde auf’s Parkett legten.

So kühl ihre Heimat Finnland auch sein mag, so heiß ging es dann doch bei Amorphis auf der Bühne zu. Kein Wunder, hatten die Musiker doch extra für Wacken eine Special Show angekündigt, die die Fans auf so manches Highlight hoffen ließ. Und auch für diejenigen, die Amorphis heute das erste Mal sahen, sollte die Show tatsächlich ein recht bemerkenswertes Spektakel werden. Mit viel Tamtam, Saxophon und Lichtspielchen betraten die Musiker die Bühne und versprühten von Anfang bis Ende einen zarten Hauch nordischer Magie, die der Show tatsächlich epische Momente bescherte. Das lag vielleicht auch an der zu Beginn eher ruhigen Stimmung, die die Band geschickt zu verbreiten wusste. Endlich mal ein wenig durchatmen und trotzdem noch mitfeiern. Natürlich sollte der Auftritt der Finnen nicht zum drögen Tanztee verkommen. Zum Ende kamen dann doch noch einmal die Gitarren mit voller Härte zum Einsatz, so dass die sich einschleichende Müdigkeit ruck zuck verschwunden war.

Wer den Tag nun nicht auf dem Zeltplatz ausklingen lassen wollte, der biss die Zähne zusammen bis zum Auftritt von Grave Digger. Da dieser erst gegen 2 Uhr nachts stattfinden sollte, hieß es sämtliche Kraftreserven zu mobilisieren und die Müdigkeit wegtanzen. Und es hatte sich wahrlich gelohnt zu warten. Auch wenn das Publikum sich schon merklich ausgedünnt hatte, so wurde die deutsche Metalband mit frenetischem Jubel begrüßt und vom ersten Takt an unter grölenden Jubelschreien gefeiert. Unterstützt wurden Chris Boltendahl und seine Mannen während des Auftritts von den deutschen Metal-A-Capella Ikonen Van Canto, die während der Show wahrlich über sich hinauszuwachsen schienen. So wurde nun über eine Stunde vor, als auch auf der Bühne noch einmal heftig abgefeiert. Ein weiteres Highlight war dabei auch der Auftritt des feuerspuckenden Dudelsack-Spielers Cam McAzie, der extra für die Show eingeflogen wurde. Viel zu schnell ging die Show dann aber zu Ende. Spätestens bei „Rebellion“ wussten alle, dass der zweite Tag auf dem Wacken Infield sein Ende nehmen würde.

Lange hatte man dem Festivalhighlight Wacken entgegengefiebert und nun war er schon wieder da: der letzte Festivaltag. Auf der einen Seite sichtlich erleichtert, dass man bald wieder im heimischen Bett liegen konnte und dennoch traurig, dass die beste Zeit des Jahres wieder viel zu schnell vorbei sein wird, wurde Samstags der Morgen noch einmal ganz gemütlich und stressfrei eingeläutet. Viel verpassen würde man morgens eh nicht. Dann lieber schon die einen oder anderen Sachen packen, die letzten Alkoholreserven vernichten und über das erlebte der letzten Tage sinnieren. Aus etwas Entfernung dröhnten die ersten Takte vom Callejon, die trotz der recht frühen Stunde schon recht stark bejubelt wurden. Egal, denn ohne eine anständige Dosis Kaffee und einen Spaziergang durch das Örtchen Wacken geht heute gar nix mehr. Gesagt, getan.

Wieder auf dem Festivalgelände angekommen dröhnen einem schon die lauten Bässe von Fear Factory entgegen. Und auch wenn man den Beginn der Show nicht miterlebt hat, so wurde man schnell Teil des energiegeladenen Spektakels. Und trotzdem nochmal los auf einen Abstecher zu den Wasteland Warriors. Die Endzeit Schauleute hatten noch einmal zum Marsch über das Gelände geladen und sorgten mit ihrer Aufmachung für reichlich „Mad Max“ Stimmung auf dem sonst eher schwarz-überladenen Festivalgelände. Auf das anstehende Ende unserer Zeit nochmal ein Bierchen und dann wieder zurück zum Infield, standen doch nun Lamb Of God auf dem Programm. Lange musste man hierzulande wegen der Inhaftierung von Randy Blythe wegen angeblichen Totschlags auf einen Gig der US-Band warten. Wieder auf freiem Fuß schien der Frontmann von Lamb Of God während der Show wirklich mit aller Gewalt seine Wut und Emotionen, sowie Ängste abschütteln zu wollen. Selten sah man ein so emotionsgeladenes Konzert der Band. Grandios. Das muss dann allerdings auch Petrus so beeindruckt haben, dass er mit einem Mal alle Schleusen öffnete und es in Strömen anfing zu regnen. Man hatte kaum eine Chance sich ins sichere Trockene zu retten. Schien zuvor noch die Sonne, floss nun das Wasser in Strömen. Aber was wäre das Wacken Open Air auch ohne ein wenig Matsch? Bitte sehr. Es war serviert.

Auch wenn es nach dem ganzen schönen Wetter der Vortage etwas Mut brauchte sind nun durch den Matsch zu kämpfen, so galt es sich schnellst möglich Richtung Bullhead City Circus zu kämpfen, spielten dort doch nun die bayrischen New Metal Musiker der Band Emergency Gate. Auf dem Programm standen neben vielen Songs des aktuellen Albums „YOU“ auch einige Tracks der früheren Werke. Kaum hatte sich die Band warm gespielt, mussten sie leider auch schon wieder von der Bühne runter. Wem es im Zelt durch die Massen an Zuschauern, die vorab dem Regen entflohen waren, jedoch zu voll war, der versuchte sein Glück dann bereits beim nächsten Open Air Auftritt von Trivium auf der True Metal Stage. Mit tosendem Applaus und verdammt viel künstlichem Nebel betraten Matt Heafy und Mannen die Bühne und legten direkt volles Brett los. Matsch hin oder her, es wurde gepogt, gemosht und crowdgesurft was das Zeug hielt.

Im Anschluss wurde es dann mit Alice Cooper merklich beschaulicher, aber nicht weniger rockig. Alt-Rocker Cooper fegte wie ein Wirbelwind und wie immer angemalt und kostümiert über die Bühne und ließ dabei keinen seiner Klassiker aus. Für einige der Zuschauer war dies wohl der erste Live-Kontakt mit Schockrocker Alice Cooper – jedenfalls konnte man das bei dem Blick in die oftmals aufgerissenen Augen so meinen. Der Musiker ließ während seines Auftritts kein Horror-Klischee aus. Erst beim Finale mit „School’s Out“ schienen viele der Anwesenden begriffen zu haben, bei welchem Spektakel sie soeben beiwohnen durften. Für alle anderen war dies eine gewohnt souveräne und klasse Show des Altrockers.

Langsam wurde es dunkel über Wackenland und man merkte an der Stimmung der Festivalgänger, dass schon bald das Ende des großartigsten Metal Open Airs in Europa nahen würde. Vorher stand aber noch der Auftritt von Nightwish auf dem Programm. Nachdem mal wieder eine Frontfrau die finnische Kombo verlassen musste, stand nun Floor Jansen zusammen mit Mastermind Tuomas Holopainen auf der Bühne. Eine wahrlich große Aufgabe, denn seit Tarja Turunen schienen Nightwish nicht mehr so wirklich an alte Erfolge anknüpfen zu können. Etwas mutig erschien nun auch die Entscheidung der Band gleich den ganzen Wacken-Gig für eine neue Live-DVD mitzufilmen. Nun gut, Abwarten und Tee trinken. Allerdings hielten sich eben diese Zweifel schnell in Grenzen, denn mit Floor Jansen scheinen die Finnen nun endlich wieder eine Frontfrau am Start zu haben, die mit den vorgelegten Masstäben von Gründungsmitglied Turunen nur allzu gut klar kam – wenn auch auf eine eigene Art. Und dennoch sprang der Funke direkt zu Beginn des Songs „Wish I Had An Agel“ auf das Publikum über. Und je mehr Jubel der holländischen Sängerin entgegen gebracht wurde, desto mehr schien sie aufzudrehen. Am Ende bekam man einen grandiosen Gig geliefert, der einen vor Nightwish und besonders Floor Jansen verbeugen ließ. Mit Feuerwerk und tosendem Jubel verabschiedeten sich die Finnen fast viel zu schnell wieder von der Bühne, jedoch nicht ohne noch einmal diese einzigartige Stimmung ausreichend auszukosten und am Bühnenrand aufzusaugen.

Was konnte diesen Abend nun noch toppen? Meshuggah oder gar Subway To Sally? Ganz ehrlich, letztere waren für viele kaum ein adäquater Abschluss für das ansonsten so phänomenale Event im hohen Norden. Aber nun gut, man muss halt nehmen was man bekommt. Meshuggah nutzen ihren Auftritt auf der Party Stage noch einmal, um den Anwesenden so richtig das Hirn wegzublasen. Wer noch genügend Motivation und Kraft hatte, konnte sich bei den Songs der Schweden so richtig auspowern und die Nackenmuskulatur noch einmal final belasten.

Ein letzter Pflichttermin war dann noch das Farewell der beiden Festivalveranstalter Hübner und Jensen, die es sich natürlich nicht nehmen ließen schon ein paar Acts für das W:O:A 2014 anzukündigen. Mit Apocalyptica, Children Of Bodom, Arch Enemy und King Diamond sind das auch wahrlich keine Leichtgewichte, die sich da angekündigt haben. Mal schauen wer das Lineup noch so alles vervollständigen wird. Die Gerüchteküche munkelt hartnäckig, dass sich Metallica wohl erstmals in ihrer Bandgeschichte das Festival im beschaulichen Wacken von Nahem betrachten wollen. Man darf gespannt bleiben.

Apropos Wacken 2014: Wer sich nun denkt, er könnte im kommenden Sommer eventuell doch in den hohen Norden reisen, um dort gepflegt abzurocken, der darf nun hier direkt zurück gepfiffen werden. In einer Rekordzeit von 48 Stunden waren alle, ja alle Tickets für das W:O:A restlos vergriffen. Da scheint es sich doch mal wieder zu zeigen, dass egal welcher Preis auf einem Papierstreifen steht wohl doch der Kultfaktor gezündet hat. Bei so viel Erfolg steht weiteren Jahren Metaller’s Paradise in Wacken ganz sicher nichts mehr im Wege.

Wie auch immer, das Wacken 2013 war unterm Strich wieder eine solide und tolle Sache, die man wirklich hat miterleben müssen. Neben einer fantastischen Musikauswahl – von Legenden des Rockzirkus bis hin zu tollen Newcomern gab es alles, was das Metallerherz begehren konnte. Ganz nebenbei stimmten noch das Wetter, die phantastische Auswahl an Verpflegungsständen und das wahrlich abwechslungsreiche Alternativ-Programm. Die Wacken-Veranstalter haben es auch in diesem Sommer wieder einmal geschafft die Erwartungen der Festivalgänger voll zu erfüllen. Obendrauf konnte man das W:O:A 2013 sicherlich wieder als eines der friedlichsten Festivals des Sommers bezeichnen, bei dem Jung und Alt, Kuttenträger und Neumetaller, als auch Muttis und Vatis zusammen mit ihren Kids gepflegt abfeiern, als auch den Sommer in vollen Zügen genießen konnten. Was also hätte man mehr wollen können? Genau, nichts. Und damit freuen wir uns nun schon auf das Highlight des kommenden Sommers: das Wacken Open Air 2014. See you Wacken – rain or shine.

Kitty N.11.10.2013

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