Cd-Besprechung
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Meine Güte. Da blickt doch keine Sau mehr durch. Wenn es Dry Kill Logic an etwas nicht mangelt, dann sind das Label- und Besetzungswechsel. Die "Könige der Kontinuität" sind sie also schon mal nicht.
Zuerst auf dem eigenen Label, dann auf Roadrunner, danach kam Steamhammer und jetzt sind sie mit „Of Vengeance and Violence“ auf Repossession Records gelandet.
Hoffentlich haben sie zumindest mit dem aktuellen Line-Up ( Cliff Rigano – vocals, Jason Bozzi – guitar, Phil Arcuri – drums, Brendan Duff – bass ) eine Konstante gefunden.
Geboten wird auf „Of Vengeance and Violence” der bereits bekannte Mix aus Metalcore, Hardcore und stimmmäßig auch Hardrock. In guten Momenten klingt das nach Killswitch Engage, Fear Factory oder Machine Head. In den schlechten, d.h. bei Dry Kill Logic, in den melodischen Momenten klingt das nach „Alter Opa Rock“.
Doch diese Momente sind zugegebenermaßen selten.
Die Stimme von Cliff Rigano mag trotzdem nicht voll überzeugen. Zu gepresst oder gequetscht klingt die Stimme. So, als ob er größte Anstrengungen beim Singen oder Schreien hätte, aber trotzdem noch Luft nach oben ist. Irgendwie nicht komplett Vollgas.
Trotzdem haben die New Yorker ein anständiges Album abgeliefert, wobei ich persönlich doch lieber den pureren Metalcore von Heaven Shall Burn oder Cataract bevorzuge.Letztere hatten vor allem ein ähnlich klingendes Album namens „Great Days Of Vengeance“ das noch eine Ticken besser ist als Dry Kill Logic.
Die Tour sollte man trotzdem nicht verpassen. Wird ja auch von Bizarre-Radio präsentiert!
• 28.10. Köln – Underground (Germany)
• 29.10. Mönchengladbach – Project 42 (Germany)
• 30.10. Frankfurt - o25 (Germany)
• 31.10. Bremen – Tower (Germany)
• 01.11. Saarbrücken – Kulturfarbrik (Germany)
• 02.11. Zürich – Werk 21 (Switzerland)
10 Punkte (von max. 15)
Michael Konen, 28.09.2006
TRACKLIST
1. L5
2. My Dying Heart
3. 4039
4. Caught In A Storm
5. From Victim To Killer
6. The Innocence Of Genius
7. Boneyard
8. Kindom Of The Blind
9. Dead Mans Eyes
10. Confidence Vs. Consequence
11. Breaking The Broken
12. Lying Through Your Teeth
13. Im Memoria DI
[ *** Anspieltipps ]
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