Cd-Besprechung
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Unsere netten, maskierten Freunde von Gwar sind mal wieder da und zwar mit ihrem neuen Album „Beyond Hell“. Ist ja auch Halloweensaison! Woher kommt eigentlich das Wort Halloween?
Ja, der Streber in der ersten Reihe bitte?! Halloween wird abgeleitet vom englischen „All Hallows Eve“! Richtig. Und das heißt zu gut Deutsch, der Abend vor Aller Heiligen.
Dann wollen wir mal hören, ob Gwar sich im Windschatten von Halloween und dem Supererfolg von Maskenkollegen Lordi beim Eurovision Songcontest, verbessern können.
Leider weniger. Musikalisch sind sie immer noch im soliden, hardrockigen Metal angesiedelt. Und die Stimme klingt leider immer noch sehr komödiantisch und gekünstelt. Zu den Texten und dem Artwork kann leider nichts gesagt werden, aber diese Aspekte sind bestimmt konstant geblieben. Jede Menge Trash und Texte über den Anus bzw. Ur-anus und irgendwelche körperlichen Ausflüsse in Form von Sekreten und Exkreten.
Na ja, wer mag. Meiner Ansicht nach passen ernsthafte Musik und komödiantische Texte nicht all zu gut zusammen. Es macht schlichtweg die Musik unglaubwürdig. Die Kassierer sind beispielsweise Kunst und Satire. Die legen es mit ihren Songs gar nicht erst drauf an, ernst genommen zu werden.
Aber Gwar sind gute Musiker und gestalten ihre Musik zu professionell, um nicht ernst genommen zu werden und werden zu wollen. Deshalb schneiden sie sich mit solchen Texte ins eigene, verwesende Fleisch.
Fans von Gwar können wie immer gerne zugreifen. Aber die Musik von Gwar ist, ehrlich gesagt, ohne visuelle Untermalung ziemlich egal. Und das Alice Cooper Cover „School's out” ist auch Geschmackssache und nur bedingt zu empfehlen. „Beyond Hell“ schmeckt in etwa wie ein Menü „Gammelfisch an Verdauungsendprodukt“, um in der Gwar-Sprache zu bleiben. Gwar sind anscheinend wirklich nur LIVE ein Erlebnis.
6 Punkte (von max. 15)
Michael Konen, 03.11.2006
TRACKLIST
1. Intro
2. War is all we know
3. Murders muse
4. Go to hell!
5. I love the pigs
6. Tormentor
7. Eighth lock
8. The ultimate bohab
9. Destroyed
10. The one that will not be named
11. Back in crack
12. School's out
[ *** Anspieltipps ]
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