Cd-Besprechung

Darwin Deez - Darwin Deez

Darwin Deez

Darwin Deez

Lucky Number / Rough Trade
  Vö: 14.05.2010

Bewertung:  13 Punkte
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Tausendsassa – genau das ist das Wort welches man suchen muss um Darwin Deez zu beschreiben. Ein Mann der mit seinem Debütalbum Indiefanherzen höher schlagen lässt und dessen Sound schon seit geraumer Zeit die Clubs der Republik beherrscht.

So sagte der Name Darwin Deez den meisten meiner Freunde nichts, getanzt hatten sie jedoch alle schon auf seine Songs – vorzugsweise auf die Single „Radar Detector“ oder den Album-Opener „Constellations“, welcher mit der wundervoll kitschigen Kinderreimzeile „Twinkle, twinkle, little star, How I wonder what you are!“ eingeleitet wird.

Deez hat seine musikalischen Wurzeln in der Anti-Folk-Szene New York Citys, die uns einst schon die Moldy Peaches und später Adam Green solo spendierte. Seine Texte sind dabei aber weniger kryptisch als jene seiner Genregenossen.

In „Bad Day“ wendet er sich überraschend direkt und fast schon ein wenig unverschämt an einen Mitbewerber um die Zuneigung einer Frau. Jedes nur denkbare alltägliche Missgeschick und Unglück wird gewünscht, vom Schlüssel der ins Gully fällt, über das Buch in dem die letzte Seite fehlt, bis hin zum Verlassenwerden deckt Deez alles ab.

Fazit: Darwin Deez macht Anti-Folk fürs Tanzvolk. Mehr als empfehlenswert.

13 Punkte (von max. 15)

Angelika Möller11.05.2010

TRACKLIST
1. Constellations
2. Deep Sea Divers
3. The City
4. DNA 2:52
5. The Suicide Song
6. Up In The Clouds
7. Bed Space
8. The Bomb Song
9. Radar Detector
10. Bad Day
[ *** Anspieltipps ]

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