Cd-Besprechung

Bruce Springsteen - Devils & Dust

Bruce Springsteen

Devils & Dust

Col ( Sony BMG)
  Vö: 25.04.2005

Bewertung:  10 Punkte
Leserwertung:  11.5 Punkte
Stimmenzahl: 2

Man ist es von ihm schon gewohnt, dass man mal etwas länger auf ein neues Album warten muss. Diesmal waren es drei Jahre, in denen man sich die Zeit mit dem letzten Album "The Rising" vertreiben musste. Dies dürfte aber nicht all zu schwer gefallen sein.

Nun ist es wieder mal so weit und es gibt ein neues Werk von BRUCE SPRINGSTEEN mit dem Titel "Devils & Dust". Für alle, die sein letztes Album "The Rising" lieben, sei gesagt, dass "Devils & Dust" musikalisch eine andere Richtung einschlägt. Es ist eher wie die älteren Alben "The Ghost of Tom Joad" (1995) oder "Nebraska" (1989).

Jetzt aber mal zum Album selbst. Auf "Devils & Dust" hat BRUCE SPRINGSTEEN auf die Unterstützung der E-Street Band verzichtet und so hört sich "Devils & Dust" eher nach einer Akustik- statt nach einer Rockplatte an.

Den Anfang auf "Devils & Dust" macht auch der Song namens "Devils & Dust". Ein ruhiger mit der Akustikgitarre gespielter Song, die beim Refrain etwas Unterstützung bekommt um diesen etwas mehr Intensität zu verleihen. Der folgende Song "All The Way Home" ist dann der einzige Song, der so richtig Rock und die Drums den Takt angeben. Auf dem Rest des Albums ist es dann wirklich ruhig und die Akustikgitarre gibt den Takt an. Einzige Ausnahmen sind die Songs "Long Time Comin'", "Leah" und " All I'm Thinkin' About" bei denen es noch ein wenig rockt.

Ein Grund für die Dominanz der Akustikgitarre und Ruhe auf "Devil & Dust" dürfte wohl sein, dass man so am besten Geschichten erzählen kann. Bei "Devils & Dust" z.B. erzählt BRUCE SPRINGSTEEN die Geschichte eines jungen Soldaten im Irak.
Zu den Vertretern der Ruhe zählen Songs wie "Reno", "Black Cowboys" oder "The Hitter" bei denen die Akustikgitarre das Sagen hat und die ruhige Stimme von BRUCE SPRINGSTEEN uns nahe legt auf den Text zu hören.

Zu guter letzt gibt es aber noch Songs die sich nicht zu den ruhigen oder rockigen Songs zuordnen lassen. "Maria's Bed" und "Jesus Was An Only Son" sind Beispiele dieser Sorte Songs, bei denen sich noch andere Instrumente, wie z.B. eine Orgel, zu der Akustikgitarre gesellen und den Songs so eine gewisse Eigendynamik verleihen.

Im Ganzen ist "Devils & Dust" ein in sich stimmiges Album, was einen auf seine eigen Art in seinen Bann zieht. Als Fans des Vorgängeralbums "The Rising" muss man sich beim hören "Devils & Dust" erst an dessen Stil gewöhnen. Aber danach dürfte einen "Devils & Dust" auch gefallen.

Als Zugabe zum Album gibt es zu "Devils & Dust" noch eine DVD auf der sich das gesamte Album noch mal als 5.1 Sound Abmischung befindet und man beim hören auch gleich die Songtexte eingeblendet bekommt. Und da das noch nicht genug ist gibt es dann noch fünf Videos bei denen BRUCE SPRINGSTEEN diese Songs nur mit Akustikgitarre und Mundharmonika zum Besten gibt.

10 Punkte (von max. 15)

Michael Moritz05.05.2005

TRACKLIST
CD

01. Devils & Dust
02. All The Way Home
03. Reno
04. Long Time Comin'
05. Black Cowboys
06. Maria's Bed
07. Silver Palomino
08. Jesus Was an Only Son
09. Leah
10. The Hitter
11. All I'm Thinkin' About
12. Matamoras Banks

DVD

01. Devils & Dust (Bonus DVD-Track)
02. Long Time Comin' (Bonus DVD-Track)
03. Reno (Bonus DVD-Track)
04. All I'm Thinking About (Bonus DVD-Track)
05. Matamoras Banks (Bonus DVD-Track)
[ *** Anspieltipps ]

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