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Amoklauf an Schulen

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Amoklauf an Schulen

Geschrieben von Unbekannt am 28.11.06 um 17:31 Uhr

Was haltet ihr von der Debatte die Momentan überall in den Medien abläuft dass man nach dem letzte Woche geschehenem Amoklauf eines Schülers und den vorangegangenen in den letzten Jahren erneut "Killer-Spiele" verbieten will.

Was sind eurer Meinung nach die Ursachen dafür, dass diese Amokläufe passieren? und welche Maßnahmen sollte die Regierung treffen um sowas zu verhindern?

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Aw: Amoklauf an Schulen

Geschrieben von JeyC am 28.11.06 um 22:06 Uhr

Dass Killerspiele daran Schuld seien, ist absoluter Humbuk. Da wird mal wieder nur ein Sündenbock gesucht, um vorzutäuschen, etwas zu tun. In Wirklichkeit liegt das Problem oder die Ursache des 'Amoklaufens' im Druck unserer Gesellschaft. Selbst oder besonders in Schulen wird man immer mehr unter Druck und Stress gesetzt, man muss funktionieren, man muss sich so und so verhalten, man muss diese und jene Einstellungen vertreten und wenn man dies nicht tut, verschwindet man oft in einer Schublade oder weg vom Fenster. Zeit, seine Individualität auszubilden oder sich in Ruhe zu entwickeln, hat man heutzutage nicht mehr und ich denke, da liegt der Hase im Pfeffer.
Wenn ich Amok laufe, so tu ich das, um meine Probleme (in Form von Menschen oder Institutionen) los zu werden, vergleichbar evtl. mit einer Revolution, nur sehr viel sinnloser. Die Wut, die sich zu lange angestaut hat und kein Ventil gefunden hatte, wird dann heraus gelassen. (Killerspiele waren nurt der Versuch diese Wut irgendwie los zu werden.) Dass dieses 'Explodieren' nun auch immer öfter in Schulen passiert, ist eigentlich nur ein Indiz dafür, dass unsere Gesellschaft nicht menschlich genug ist.

Zuletzt bearbeitet am 28.11.06 um 22:10 Uhr von JeyC (Anzahl Bearbeitungen: 1)

The cake is a lie!

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Aw: Amoklauf an Schulen

Geschrieben von colorblind am 28.11.06 um 23:14 Uhr

...........!

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Aw: Amoklauf an Schulen

Geschrieben von Sicherheitskurt86 am 29.11.06 um 00:21 Uhr

^^ja, verdammt: mehr gibts zu dem thema eigentlich echt net zu sagen... seh ich ganz genauso!


declare this an emergency
come on and spread a sense of urgency
and pull us through
and pull us through
and this is the end
this is the end of the world

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Aw: Amoklauf an Schulen

Geschrieben von Grubenlord am 29.11.06 um 17:52 Uhr

Zitat von JeyC:
[...] (Killerspiele waren nurt der Versuch diese Wut irgendwie los zu werden.) [...]

oder dienten rein sachlich nur der unterhaltung

vll würd ich bei gesellschaft, noch das soziale umfeld noch mit einbringen. es läuft ja nicht jeder amok ^^

ansonsten, dito

...and my life sucks
i just know one thing
i won´t give up...

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Aw: Amoklauf an Schulen

Geschrieben von colorblind am 29.11.06 um 18:13 Uhr

< humor>menno jeyC... spielverderberin mussteste gleich schon die lösung verraten? < /humor>

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Aw: Amoklauf an Schulen

Geschrieben von schnute am 29.11.06 um 18:21 Uhr

Zitat von JeyC:
Dass Killerspiele daran Schuld seien, ist absoluter Humbuk. Da wird mal wieder nur ein Sündenbock gesucht, um vorzutäuschen, etwas zu tun. In Wirklichkeit liegt das Problem oder die Ursache des 'Amoklaufens' im Druck unserer Gesellschaft. Selbst oder besonders in Schulen wird man immer mehr unter Druck und Stress gesetzt, man muss funktionieren, man muss sich so und so verhalten, man muss diese und jene Einstellungen vertreten und wenn man dies nicht tut, verschwindet man oft in einer Schublade oder weg vom Fenster. Zeit, seine Individualität auszubilden oder sich in Ruhe zu entwickeln, hat man heutzutage nicht mehr und ich denke, da liegt der Hase im Pfeffer.
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genaussoseh!

Vater RocknRoll, der du bist im Himmel,
geheiligt werde dein Rythmus,
dein Konzert komme,
dein Wille geschehe,
wie auf der Tanzfläche so auf der Bühne,
und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von den Groupies
denn dein ist die Konzerthalle
und die Gästeliste
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Aw: Amoklauf an Schulen

Geschrieben von JeyC am 29.11.06 um 20:41 Uhr

Zitat von JasiTheStrange:
< humor>menno jeyC... spielverderberin mussteste gleich schon die lösung verraten? < /humor>

löl, tut mir leid. XD
Ich dcaht eigentlich aber, dass noch jemand was zu ergänzen/verbessern hätte.

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Aw: Amoklauf an Schulen

Geschrieben von schnute am 01.12.06 um 11:44 Uhr

mich regt es auf das diese gesellschaft ihre verantwortung an andere abw3älzen will. nun sollen also die spiele schuld sein. aber in millionen kinderzimmern werden solche slpiele gespielt,deswegen läuft man net amok.
gestern bei "kulturzeit" auf dreisat sagte so ein amokforscher, das amok laufen ist nichts spontanes.
das sie sich ankündigen (ist ja auch so gewesen) udn wenn die leute einfach mal mehr hiongucken udn die probleme ihrer mitmenschen ernst nehmen...udn die lehrer sich auch mal mehr für ihre schüler intererssieren...nicht nur für dessen leistungen...dann könnte man ja wenigstens vorbeugen.

der steinhäuser hatte ja durchgedreht weil er den abschluss nicht bekam..zum glück wurde dieses gesetz ja nun geändert...
aber wie viele gesetzte oder vorschriften sind immer noch da die schüler zum killer werden lassen vor verzweiflung und wut?

die gesellschaft bekommt die jugendlichen,die sioe verdient.
in unserer bürokratischen,unpersönlichen leistungsgesellschaft gehen halt die schwachen unter.
muss man mehr präventipn betreiben um soclehn schülern auch noch perspektiven bieten zu können und sie nicht auch noch unterbuttern so nach dem motto aus dor wird eh nix du looser.

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Aw: Amoklauf an Schulen

Geschrieben von Unbekannt am 01.12.06 um 12:57 Uhr

Das habt ihr wirklich alles super auf den punkt gebracht und ich bin voll und ganz eurer Meinung.

Unser Dozent in "Medien und Gewalt eine Symbiose?" hat dazu einen sehr wichtigen Satz gesagt: "Wir leben in einer Wettbewerbsgesellschaft-jeder weiß das- und dabei ist es zur Normalität geworden dass es Menschen gibt die gewinnen und Menschen gibt die verlieren und voll durchs System durch fallen. Somit wird es auch immer wieder Leute geben, die sich nicht damit abfinden wollen ein "Looser" zu sein."..ja und die drehen dann durch.

Einerseits sehe ich das vollkommen genauso, andererseits möchte ich den sogenannten "Killerspielen" aber auch nicht absprechen, dass sie durch regelmäßigen und übermäßigen Konsum sowas wie Realitätsverlust hervorrufen können. Ich kann mir schon vorstellen, dass jemand der sich da richtig reinsteigert und reinfallen lässt vielleicht-im Zusammenspiel mit vielerlei Faktoren- eher auch eine echte waffe abdrücken würde als jemand der sich nicht in diese virtuelle welt verliert.

Andererseits sehe ich die "killerspiele" aber eben auch als eine Art ventil und denke mir, wenns die spiele nicht sind wird sich derjenige etwas anderes suchen!

Im großen und ganzen sehe ich also diese ganze diskussion um das Verbot der Spiele (das ohnehin schwer durchzuführen ist weils schon jeder 2. zu hause liegen hat) ebenfalls als eine Ablenkung von den wahren Problemen dieser gesellschaft die keiner ausszusprechen wagt.

Aber im gewissen sinne ist es vielleicht auch einfach schon zu spät. wir sind festgefahren in dieser mentalität dass leistung und geld alles ist, dass oberflächlichkeiten mehr zählen als individualität und auch zusammenhalt.

Aber auch wenn wir es niemals schaffen können unsere welt perfekt zu machen, dass unser Bildungssystem für den Arsch ist, dass sollte doch schon längst klar sein. Und dass Menschen die Entscheidungsmacht haben und gleichzeitig viel zu viel geld in den arsch geshcoben bekommen nicht klar denken können ist auch klar.

irgendwie kann ich also in einem gewissen sinne den hass und die verzweiflung dieser jungen menschen die amok gelaufen sind nachvollziehen. und HOFFENTLICH gibt der traurige tod derer die dabei umkamen endlich mal den leuten zu denken und zwar soweit dass auch mal was verändert wird!

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Aw: Amoklauf an Schulen

Geschrieben von Siebenschläfer am 01.12.06 um 17:36 Uhr

alles auf sogenannte "Killerspiele" abzuwälzen ist absoluter humbug...

aber ich halte es durchaus für angebracht, Eltern mal aufzurütteln und nachzuschauen, was ihre Kleinen denn am PC so treiben. Ich finde es nicht richtig, dass 12 Jährige Spiele wie Doom3 etc. in die Finger kriegen. Wenn man schon damit von früh an aufwächst Monster und Menschen (virtuell) abzumetzeln, glaube ich schon dass man auch in Zukunft und mit seinem Umfeld weniger umsichtig ist. Alles, was man in der Kindheit tut, prägt einen! Die "Killerspiele" kann und soll man nicht gänzlich verbieten, aber: klärt die Eltern auf! Nich nur Spiele, auch Fernsehen, Internet, egal was: vor lauter Arbeit beider Elternteile kriegt keiner mehr mit, womit der Kleine den Tag verbringt. Womit wir schon bald wieder aufs Problem Drogen kommen... ok, ich schweif nicht ab, aber die Probleme haben alle die selbe Ursache!

Und um wieder ganz aufs Thema zurückzukommen: ich habe leider nicht soviel gehört, nur was ich bei faz.de gelesen habe. Aussenseiter gibt es immer, Leute die getreten werden von allem und jedem. Die Aggression kann ich verstehen, ABER: eben durch oben genannte Kriterien kann ich mir vorstellen, dass man für solche Taten unempfindlich wird

*irrsinnig sinnvoller Spruch* ....

Think Tannenzäpfle!

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Aw: Amoklauf an Schulen

Geschrieben von julia am 24.03.09 um 15:15 Uhr

Ohmannohmannohmann.
Leute... Mich beschäftigt dieser Amoklauf in Winnenden mehr als mir lieb ist, deshalb kram ich dieses Thema mal wieder hervor!
Ich hab gestern davon geträumt von einem Amokläufer bedroht zu werden.. und hui... das war schon nicht allzu angenehm! Gestern Abend habe ich außerdem Beckmann geschaut (auch wenn ich den eigentlich absolut nicht mag), wo der Autofahrer zu Gast war, mit dem der Junge mitgefahren ist und Theo Waigel - ebenfalls Gast - hat auch viel anregendes gesagt, was ich sehr richtig fand. Dadurch bin ich eben wieder ins Nachdenken gekommen...

Wie seht ihr inzwischen die ganzen Diskussionen über Maßnahmen, die gezogen werden können?

Ich muss sagen, vor diesem Vorfall und auch kurz danach war ich wieder stinkewütend, dass alles auf irgendwelche Spiele zurückgeführt wird. Natürlich ist nicht jeder, der Egoshooter spielt total krank im Kopf und wär bereit jemanden zu ermorden - aber je mehr ich darüber nachdenke finde ich es absolut abartig und ekelhaft, dass man solche Spiele spielen KANN, nachdem man von dem Amoklauf gehört hat! Je mehr ich mich versuche da herein zu versetzen, desto abnormaler finde ich es, dass man so etwas im realen, aber auch im virtuellen Leben machen kann und daran Freude erlebt.
Ich will absolut nichts gegen Strategiespiele und so etwas sagen, aber inzwischen bin ich wirklich absolut gegen Egoshooter, bei denen ich vorher relativ liberal war. Ich glaub da hat mich auch sehr der Gedanke daran geprägt, wie ich empfinden würde, wenn mein Kind mit 13, 14, 15,... später einmal solche Spiele spielen würde.. Ich fände es schrecklich das zu sehen, weil ich nicht verstehen kann, wieso das nötig ist! Egal ob es Spiel ist oder nicht, es regt die Phantasie an und visuelle Dinge haben einfach einen Einfluss auf einen, den man oft unterschätzt!
Die Frage ob und wie man daran etwas ändern kann.. die kann ich nicht beantworten! Man schiebt immer gern die Verantwortung auf die Eltern, aber was soll man machen, wenn ein Kind in der Pubertät ist und all seine Freunde nur von solchen Spielen reden?
Als Eltern kann man sicherlich versuchen an sein Kind ran zu kommen (ganz generell, nicht auf die Spiele bezogen), aber letztendlich ist es ja doch die Entscheidung, wie viel und WAS das Kind preis gibt. In diesem Fall haben die Eltern ja geschrieben, dass sie ihren Sohn so nicht kannten und ich glaube nicht, dass das daran lag, dass sie ausschließlich schlechte Eltern waren.

auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich es immer wieder absolut schlimm finde zu sehen, welche Maßnahmen in Amerika ergriffen wurden! Diese Metalldetektoren, z.B. haben meiner Meinung nach den einzigen Effekt, dass sie demjenigen, der sich eh schon unverstanden und unwohl fühlt, das Gefühl geben, dass man ihm nicht traut und ihn für einen potentiellen Täter hält! In einer solchen Atmosphäre, wo man diese "Rolle" bekommt, kann man auch viel leichter in dieser "Rolle" hereinschlüpfen.
Zum Glück gibt es die Diskussion in Deutschland nicht!!

und noch etwas: Ich bin absoluter Fan von Horst Köhler!! Als ich Teile seiner Rede bei der Trauerfeier gehört habe, hab ich selbst fast anfangen müssen zu weinen!

Zitat
Es ist auch eine Frage der Selbstachtung, welche Filme ich mir anschaue, welche Spiele ich spiele, welches Vorbild ich meinen Freunden, meinen Kindern und Mitmenschen gebe. Zur Selbstachtung gehört es, dass man "Nein" sagt zu Dingen, die man für schlecht hält - auch wenn sie nicht verboten sind. Die meisten von uns haben ein Gespür für Gut und Böse. Also handeln wir auch danach!


http://www.bundespraesident.de/Reden-und-Interviews-,11057.653214/Rede-von-Bundespraesident-Hors.htm

Zuletzt bearbeitet am 24.03.09 um 15:22 Uhr von julia (Anzahl Bearbeitungen: 1)

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Aw: Amoklauf an Schulen

Geschrieben von Majestic am 25.03.09 um 18:06 Uhr

Ich finde die ganze Diskusion zu den Ego-shootern (ich werde sie nie Killerspiele nennen, da ich dieses wort behemmert finde) wird föllig falsch angegangen.
Ich bin auch der Meinung, das Ego-Shooter die Gewaltbereitschaft bestimmter Personen erhöhen kann. Aber genauso sieht es mit Musik, Filmen, Büchern... aus. Die Diskussion wird viel zu einseitig geführt.
Das Problem sind meiner Meinung nach nicht die Medien, sondern ist die Alternativlosigkeit der Zukunft dieser Leute. Beziehungsweise der mentale Stress, der auf ihnen liegt. Wenn ich keine Perspektive habe in meinem Leben, dann drifte ich ab, habe keinen geistigen Halt mehr in meinem Leben und bin anfällig für Ego-Shooter, Splatter und der gleichen. Genau so sieht es aus, wenn ich den ganzen Tag nur lernen muss, nie "leben" kann.
Warum ist den die Selbstmordrate in China so hoch? Die Kinder dort werden zu Robotern oder Zombies herrangezüchtet. Das sie überhaubt keine Chance haben sich im gesellschaftlichen Leben zurecht zu finden fördert nicht grad den zwischenmenchlichen Halt.
Man sollte zuerst versuchen, die Ursachen für Taten wie einen Amoklauf zu finden und diese zu minimieren, bevor man sich auf die Katalysator stürzt, die die Gewaltbereitschaft erhöhen.
Den niemand wird durch Ego-Shooter zum Killer.
aber es ist natürlich einfacher, einen Sündenbock zu präsentieren, der greifbarer ist als die Psyche der Täter.
Was man tun kann?
Perspektiven schaffen, keine unsinnigen Geldpackete an die Bevölkerung verteilen.
Wofür wird denn das Kindergeld meistens in den sozial schwachen Schichten ausgegeben?
Zigaretten und Alkohol.
Es kotzt mich an, wenn ich höre:
"Ich bin arbeitslos, also schaff ich mir ein Kind an. Sind ja 150 Euro mehr im Monat."
Da kommt doch schon der nächste potentielle Amokläufer. Keine Chance, keine Perspektive, keine Zukunft.
Die Mutter meine Freundin ist Grundschul-lehrerin in einem sozial schwachen Virtel.
Da kommen Kinde in die erste Klasse, die noch nie einen Stift angefasst haben, ohne Essen und Trinken und Schulmaterial.
Wie sollen diese Kinder später mal eine Chance haben?
Lungenkrebs mit 12, Leberzerrose mit 15, Jugendknast mit 16.
Tut mir leid, wenn ich hier etwas aus der Haut fahre, aber so ist es doch meistens.
Natürlich gibt es viele Eltern, die sich um ihre Kinder kümmern, ihnen helfen, Dinge zu lernen, immer für sie da sind, und den Ausstieg aus der Armut trotzdem nicht schaffen.
Diesen Leuten sollte geholfen werden!
Eine super Idee, die meine Freundin mir letztens erzählt hat:
Das Kindergeld nur gegen Rechnung auszuzahlen.
Also, man muss jedes Jahr den Nachweis bringen, das Geld auch für die Kinder ausgegeben zu haben!

Aber ich komm vom thema ab, tut mir leid.
Jetzt weis ich nich mehr, was ich eigentlich sagen wollte.
Fuck.
Egal

int giveRandomNumber(){
return 3;
};

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Aw: Amoklauf an Schulen

Geschrieben von Knarösto JJ Pöpel am 25.03.09 um 21:39 Uhr

Killerspiele find' ich auch nicht gut!

Band !

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Aw: Amoklauf an Schulen

Geschrieben von Nosferatrice am 26.03.09 um 10:36 Uhr

Was bisher alle zum Thema "Ballerspiele" so angebracht haben, finde ich nicht viel anders. Sicherlich können solche Spiele die Gewaltbereitschaft bei Kindern verstärken, sind aber nicht die alleinige Ursache für alles was passiert ist. Man muß ja auch nur mal alles auf die kleinste Stufe runterbrechen und schon hätte man einen kleinen Ansatzpunkt gefunden, nämlich die familiäre Erziehung (was aber auch nicht heißen soll, das immer grundsätzlich die Familien an solchen Tragödien Schuld sind. Um Himmelswillen nein.). Und das ist etwas, wo meiner Meinung nach der Staat nicht wirklich viel konstruktives zu beiträgt.

Mich trifft diese Diskussion derzeit ganz schön, da ich mich im Schulpraktikum befinde und genau an dieser Schule (allerdings an einem anderen Standort) hat ein Schüler ("Mal eben nur so zum Spaß" (O-Ton-Schüler)) auch mit einer Bombe und sowas gedroht. Gott sei Dank war dies nur "heiße" Luft. Aber was wenn das Realität und Wirklichkeit gewesen wäre??? Was hätte man als Lehrer da tun sollen? Ich muß eingestehen, daß ich mich da total hilflos gefühlt hätte.

Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes. (Salvador Dali)

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