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Acht neue Bestätigungen für das M’ERA LUNA Festival 2010 –u.a. Nitzer Ebb, Saltatio Mortis sowie Crematory
Mera Luna
Ein Monat ist seit den ersten Bandbestätigungen für das M’era Luna
Festival 2010 vergangen und schon haben acht weitere Bands ihr Kommen
bestätigt, um mit beeindruckenden Shows und einer musikalischen
Bandbreite von Gothic-Metal über Industrial-Elektro bis hin zu
Horror-Punk und mittelalterlich-sphärischem Gesang für Begeisterung
sorgen. Am 7. und 8. August 2010 werden Nitzer Ebb, Saltatio Mortis,
Crematory, Hanzel und Gretyl, Qntal, Punish Yourself, Angelspit und The
Other auf den Bühnen des 11. M’era Luna Festivals in
Hildesheim-Drispenstedt stehen.
Zwei Tages-Tickets mit Camping gibt es zum Frühbucherpreis von 74,- €
inkl. Gebühren und 5,- € Müllpfand unter www.meraluna.de
und über die Hotline 0 180 5-853 653 (14 ct/min / Mobilfunkpreise können
abweichen).
Das M’era Luna Festival zählt zu den größten und etabliertesten
Festivals der schwarzen Szene in Europa. Neben den immer hochkarätigen
Headlinern wie in den vergangenen Jahren The Prodigy, Placebo oder
Marilyn Manson, gehört aber vor allem die ausgesprochen friedliche und
familiäre Atmosphäre zu Hauptanziehungspunkten für die Besucher aus
aller Welt. Ein umfangreiches Rahmenprogramm, Diskonächte mit Szene-DJs,
oder zahlreiche Verkaufsstände ziehen alljährlich mehr als 20.000 Fans
in oftmals extravaganten und vorwiegend schwarzen Outfits an. Das M’ERA
LUNA Festival ist DAS Familientreffen der Schwarzen Szene.
**Alle bisher bestätigten Bands**
**The Sisters Of Mercy * In Extremo * Unheilig * Nitzer Ebb * Saltatio
Mortis * Crematory * Das Ich * Lacrimas Profundere * Hanzel und Gretyl *
Qntal * Punish Yourself * Illuminate * Angelspit * The Other**
Die Neuzugänge in Kürze:
Nitzer Ebb
Das Gothic-Industrial Triumvirat aus dem englischen Chelmsford ist
nunmehr seit 17 Jahren dabei die Grenzen des Industrial auszuloten und
ist seit vielen Jahren nicht mehr aus der Szene wegzudenken. Zwingend,
hypnotisch, facettenreich – nur einige Begriffe die unweigerlich mit
Nitzer Ebb verbunden sind.
Nachdem die Fans zwischen 1997 und 2006 eine Durststrecke durchleiden
mussten, in denen Bon Harris, David Gooday und Douglas McCarthy eigene
Wege gingen, folgte eine Reunion-Tour von Harris und McCarthy, wonach
Jason Payne das Trio vervollständigte um die folgenden Jahre auf
Festival- und Clubtour in Europa und Amerika zu gehen und eine
kontinuierlich wachsende Fanbase aus alten, sowie neuen Nitzer
Ebb-Liebhabern um sich zu scharen.
Das neue Album „Industrial Complex“ wird im Januar 2010 veröffentlicht
und somit gehen die kommende Tour und das M’era Luna ein gemütliches
Tête-a-Tête ein…
Saltatio Mortis
Egal ob auf einem Mittelaltermarkt oder einem Rockfestival mit mehreren
Tausend Zuschauern – gute Stimmung und volle Häuser sind garantiert,
wenn die Spielleute von Saltatio Mortis mittelalterlichen Sound mit
modernem Rock verschmelzen lassen. Nach den Charterfolgen von „Des
Königs Henker“ und „Aus der Asche“ bringen Saltatio Mortis am 28. August
2009 mit „Wer Wind sät“ ihr von den Fans heiß erwartetes achtes Album
heraus: Mittelalter-Rock vom Feinsten, der mit furiosem Sound,
originellen Kompositionen und intelligenten Texten besticht.
Leidenschaftliche Musik, die nicht nur tanzbar und mitreißend ist,
sondern sich auch mit universalen Emotionen oder brisanten
gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt. Produziert wurde das rockige
Werk von Thomas Heimann-Trosien; als Gastmusiker sind Michael Popp
(Qntal) und Rock-Lady Doro Pesch dabei. Während sich die Fangemeinde
über den Sommer hinweg noch an vornehmlich mittelalterlichen Klängen bei
Marktveranstaltungen erfreuen kann, laufen die Vorbereitungen für die
Tour zum Album im Oktober auf Hochtouren – dann gibt es Saltatio Mortis
wieder live und rockig zu hören.
Crematory
Unstrittig ist: Crematory sind wohl eine der erfolgreichsten und
erfahrensten Gothic-Metal-Bands aus deutschen Landen. Seit 1991
versorgen Matthias Hechler, Harald Heine, Felix Stass und Markus und
Katrin Jüllich die Fangemeinde mit Neuerscheinungen und auch live sind
Crematory nicht müde geworden. Vielleicht ist es diese Zuverlässigkeit,
gepaart mit dem sich ständig weiterentwickelnden Sound aus
Gitarrenbollwerken und subtilen Synthie-Arrangements, die die
Faszination um diese Band ausmacht.
2010 werden Crematory das M’era Luna beehren und die Ungetüme, die im
Februar auf dem kommenden Album „INFINITY“ veröffentlicht werden, auf
die Festivalmenge loszulassen.
Hanzel und Gretyl
Kaizer von Loopy und Vas Kallas, alias Hanzel Und Gretyl, sind schon ein
ganz besonderes Gespann. Nicht nur dass sie kontinuierlich eindeutige
deutsch-geschichtliche Symbolik durch den Kakao ziehen, nein, die beiden
Amerikaner haben auch offensichtlich Gefallen an der deutschen Sprache
gefunden. Auf dem kommenden Album „Zwanzig Zwölf“ sind so groteske Titel
wie „Tötenhead“ oder „Bavarian Bierhaus Blood“ zu finden und auch live
ist das Duo nicht darauf aus Gefangene zu machen. „Industrial-Metal
straight in the Gesicht“ ist die Ansage der man sich erstmal gewahr
werden muss, wenn man ein Konzert von Hanzel Und Gretyl besucht. 2010
werden die beiden auch auf dem M’era Luna ordentlich einheizen.
Qntal
Die Moderne ins Mittelalter und das Mittelalter in die Moderne zu tragen
– dieser Ansatz zeichnet das Schaffen von QNTAL aus, seit Michael Popp
und Syrah, beide Absolventen des Mozarteums in Salzburg, die Band 1991
zusammen mit Ernst Horn ins Leben rufen. QNTAL ist der Brückenschlag
zwischen Historie und Avantgarde. Das Trio begnügt sich nicht damit,
mittelalterliches mit Beats aufzupeppen. QNTAL vermitteln Gefühls- und
Gedankenwelten, die für das 12. und das 21. Jahrhundert Gültigkeit
besitzen: Liebe, Trauer, Sehnsucht, Schönheit, Transzendenz.
Punish Yourself
Auf ihrem aktuellen Album Pink Panther Party ziehen Punish Yourself alle
Register: Hammernde Beats, krachende, Gitarrenriffs, Loops und Samples,
EBM-Sequenzen und Technoeinflüsse übernehmen die Kontrolle und die
Körper tanzen. Auf der Bühne tummeln sich derweil leuchtende Kreaturen.
Und doch ist dies keine bunte Kinderparty, bei Punish Yourself gibt es
immer auch eine dunkle Seite: Wenn Alice Cooper sich auf einmal an
Hardcore-Techno versuchen würde, klänge es wahrscheinlich ungefähr wie
Punish Yourself, aber eben nur ungefähr. Seit dieses farbenfrohe
Quartett aus Toulouse 1998 mit ihrem Debut „Feuer Tanz System" loslegte,
waren sie unermüdlich auf Tour und teilten sich die Bühne u.a. mit Das
Ich, The Young Gods, Samael, Epica, Nitzer Ebb, Therion, Impaled
Nazarene, Converge, Project Pitchfork, Hocico oder Oomph. Außerdem
traten sie auf großen europäischen Festivals auf, z.B. Dour (BE), Sziget
(HU) oder Eurockéennes (FR). Und jetzt kommen Punish Yourself zum M’era
Luna: Wenn diese vier Reiter der Dekadenz die Bühne betreten, kann alles
passieren. Die Pink Panther Party wird eine höllisch gute Party, die man
nie vergisst.
Angelspit
Das australische Duo aus Sydney kombiniert in seiner Musik Gothic, Punk
und elektronische Musik, aber auch Pop und Metall und ihre Arbeit
enthält Bilder rund um medizinische Experimente, Elemente des Grauens,
und groteske Gesellschaften. Seit 2004 existiert Angelspit und
präsentiert nach dem Mitte 2009 veröffentlichten 'Black Kingdom Red
Kingdom' als Remix-Platte des Albums 'Blood Death Ivory' aus dem
Vorjahr, ihr siebtes Album „Hideous & Perfect“.
Auch dieses Werk überzeugt mal wieder durch den Clash der weiblichen und
männlichen Stimme von ZooG und Destroyx, welche sich in Verbindung mit
den Sounds ins Hirn des Hörers einhämmern. Und mit ihm sind Angelspit zu
ihren Industrial-Wurzeln zurückgekehrt: schrill, laut, unbequem und
abgefahren.
The Other
Die 2002 gegründete deutsche Band „The Other“ ist die bekannteste und
kommerziell erfolgreichste Horrorpunkband in Europa. Mit düsterem
eingängigen Punkrock, comicstrip-artigem Styling und dem charismatischen
Gesang ihres Frontmanns Rod Usher führen sie die Tradition der Misfits
fort. Die Inspiration für ihre Musik und Lyrics ziehen The Other aus den
dunklen Geschichten namhafter Autoren wie Edgar Allen Poe, Stephen King
oder H. P. Lovecraft.
Ihr letztes Album "The Place To Bleed", das hervorragende Kritiken
erhalten hat, veröffentlichten die vier Zombierocker im Mai 2008.
Seitdem klingt ihre Musik noch facettenreicher und enthält neben
komplexeren Songstrukturen jenseits der misfitstypischen
"Wooaawooaa"-Chöre vereinzelt Psychobilly-Elemente.
Dennis Kresse, 02.12.2009
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