Cd-Besprechung

William - Tints And Shades

William

Tints And Shades

Impression Records/Soulfood
  Vö: 26.05.2003

Bewertung:  11 Punkte
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Will Goodyear ist ein Eigenbrödler. Zumindest könnte man diesen Gedanken bekommen, wenn man feststellt, dass er so ziemlich alles an seiner Musik alleine macht. Und was er da macht, bewegt sich zwischen Ballade und Rock, zwischen gefühlvoll und kräftig. Er zieht sein eigenes Ding durch: Mit Gitarre, Bass, Drums und seiner Stimme. Und was dabei herauskommt, ist wirklich gut und vor allem beachtlich.

Zugegeben, es wird fragwürdig sein, wie man sich das ganze live vorzustellen hat. Aber spielt das eine Rolle, wenn die Musik dabei stimmt? Mal melodiös-verträumt wie in "Time Away", mal mitwipp-tauglich wie in "Come Around", aber doch immer irgendwie Emo. Auch wenn das jetzt irgendwie einordnend klingt. Wie schoneinmal erwähnt macht er alles alleine- Texte, Musik und das Instrumente spielen an sich. Bis auf zwei Tracks ("Seeing Myself" und "We're Waiting") hat er alles alleine geschrieben, und lediglich bei einem Track ("Come Around") bekam er gesangliche Unterstützung seines Bruders. Grundsätzlich ist das Album eher als ruhiger Emo zu beschreiben und kann bereits beim ersten Durchhören durchaus gefallen.

Resümierend gesehen kann man nicht meckern. Dieses Album ist verdammt bodenständig und klassisch, und doch immer wieder überraschend und erfrischend anders. Daumen hoch für William. Eine One-Man-Band, die jeder zumindest einmal im Hinterkopf behalten sollte.

11 Punkte (von max. 15)

Kathrin Grannemann25.05.2003

TRACKLIST
Come Around
Begin Again
More Than You Know
Bride To Be
We're Waiting
Seeing Myself
Hours Crawl
For Brothers
Time Away
Patient Of Patience
The Resolve
[ *** Anspieltipps ]

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