Cd-Besprechung

Star Wars
Star Wars - Erben des Imperiums Teil 2; Das Imperium greift an (Hörspiel)
Wortart
Vö: 05.10.2012
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Nachdem Mitte August mit „Der Wächter des Mount Tantiss“ der erste Teil einer vierteiligen Star Wars-Hörpiel-Miniserie erschien, folgt nun mit „Das Imperium greift an“ der zweite Streich.
Dieser knüpft unmittelbar an den ersten Teil an. Dort hatte sich Großadmiral Thrawn, der Kommandeur der verbleibenden imperialen Armee, mit dem Jedi Meister Joruus C'baoth verbündet. Der Deal sah die Mitarbeit C'baoths auf Seiten des Imperiums vor; im Gegenzug wollte Thrawn Luke Skywalker sowie seine Schwester Leia gefangen nehmen und an C'baoth ausliefern. Entsprechende Versuche im ersten Teil schlugen fehl, doch die von Thrawn hierfür engagierten Noghri bleiben auch im zweiten Teil am Ball und folgen ihrer Beute unbeirrt.
Gleichzeitig hält Thrawn seine Gegner mit Blitzangriffen auf Stützpunkte der Republik in Atem. Doch dabei belässt er es eher auf eine Nadelstichtaktik und schöpft das enorme Vernichtungspotential seiner Flotte bei weitem nicht aus. Über die Gründe für dieses Verhalten kann auf Seiten der Republik nur spekuliert werden, doch da überfällt Thrawn Nomad City – eine Mienenstadt, die unter dem Kommando des altbekannten Lando Calrissian steht – und erbeutet dort mehrere Mienenmaulwürfe. Zufällig sind zum Zeitpunkt dieses Überfalls auch Luke, Leia und Han Solo vor Ort, die es sich natürlich nicht nehmen lassen, gegen die imperialen Streitkräfte zu kämpfen. Während der Kampfhandlungen nimmt C'baoth kraft seiner Gedanken Kontakt zu Luke auf und offenbart ihm, dass es noch einen weiteren überlebenden Jedi gibt. Luke begibt sich daraufhin auf die Suche nach C'baoth, während die schwangere Leia aus Sicherheitsgründen nach Kashyyyk gebracht wird – Chewbaccas Heimatplanet.
Wie bereits beim ersten Teil konnte Produzent Oliver Döring auch für „Das Imperium greift an“ aus dem Vollen schöpfen und auf die aus den Filmen bekannten Synchronstimmen zurückgreifen. Doch grundsätzliche Kritikpunkte des ersten Teils bleiben auch im zweiten Teil bestehen. Da ist zunächst einmal das Fehlen der visuellen Eindrücke. Klar, es handelt sich ja auch um ein Hörspiel, aber es ist so ähnlich, als würde man die Filme mit ausgeschaltetem Fernseher über seine Stereoanlage laufen lassen. Ich bin mir sicher, dass es da niemanden gibt, der dies dem tatsächlichen Anschauen der Filme vorziehen würde.
Dafür ist man als Hörer allerdings sofort im Geschehen drin, wohingegen man sich im ersten Teil erst einmal ein wenig in die Handlung hineinarbeiten musste. Auch in die Handlung selber kommt nun ein wenig mehr Zug als im ersten Teil, so dass „Das Imperium greift an“ tatsächlich eine Steigerung im vergleich zu „Der Wächter des Mount Tantiss“ darstellt. Star Wars-Fans ist das eh egal, da diese Serie ohnehin einen Pflichtkauf darstellen dürfte. Allen anderen sei zumindest noch gesagt, dass die einzelnen Folgen in sich nicht abgeschlossen sind, so dass es sich empfehlen würde, erst in „Der Wächter des Mount Tantiss“ hineinzuhören, bevor man zu „Das Imperium greift an“ greift.
11 Punkte (von max. 15)
Jürgen , 10.10.2012
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