Cd-Besprechung

Reverend and the Makers - A French Kiss in the Chaos

Reverend and the Makers

A French Kiss in the Chaos

Wall of Sound / Pias
  Vö: 21.08.2009

Bewertung:  11 Punkte
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Die Komplexität musikalischen Schaffens ist nicht zu unterschätzen. „A French Kiss in the Chaos“ wurde zu einem Großteil von den Lebensumständen Jon McClures geprägt.

Der „Reverend“ nutzte die Zeit seit dem ersten Album „The State of Things“ für Experimente mit bewusstseinserweiternden Substanzen, hatte mit Morddrohungen und Angriffen auf seine Person zu kämpfen.

Wenn man diese Ereignisse allein betrachtet würde man bei „A French Kiss in the Chaos“ mit einem eher düsteren, fast schon depressiven Album rechnen, welches sich unter Umständen fern der Grenzen der Hörbarkeit bewegt. Nur gut, dass sich McClure durchaus der Zusammensetzung der Zielgruppe von Reverend and the Makers bewusst ist. Wer Songs wie „ He Said He Loved Me“ mochte wird auch mit „Silence Is Talking“ glücklich werden.

McClure verpackt seine Sozialkritik in einer Mischung aus Indie, Elektro und Funk, dabei ist die räumliche und künstlerische Nähe zu den ebenfalls aus Sheffield stammenden Artict Monkeys nicht mehr so stark zu hören wie noch beim Debütalbum „The State of Things“.

Reverend and the Makers haben sich mit „A French Kiss in the Chaos“ deutlich weiter entwickelt. Sie sind psychedelischer geworden, lauter und klingen dadurch auch weniger britisch.

11 Punkte (von max. 15)

Angelika Möller20.08.2009

TRACKLIST
1. Silence Is Talking
2. Hidden Persuaders
3. No Wood Just Trees
4. Professor Pickles
5. Long Long Time
6. No Soap (In A Dirty War)
7. Manifesto / People Shapers
8. Mermaids
9. The End
10. Hard Time For Dreamers
[ *** Anspieltipps ]

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