Cd-Besprechung
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Melodischen Powermetal liefern Orden Ogan auf ihrem neusten Werk „To The End“, welches länger als gedacht vor den Fans verschlossen blieb. Aber die Wartezeit scheint sich durchaus gelohnt zu haben. Die 11 Songs des Albums zeigen sich allesamt frisch, tiefmelodisch und episch umgesetzt. Wie es scheint haben hier die vielen Festivalauftritte und Supportslots bei u.a. Van Canto einen weiteren musikalischen Schub nach vorne bewirkt. Komplett haben sich Sänger Seeb, Gitarrist Tobi, Bassist Spoony und Drummer Dirk aber immer noch nicht von ihren Vorbildern Helloween und Blind Guardian trennen können, auch wenn die Songs eine immer deutlichere eigene Handschrift aufweisen.
Nach der hymnischen Einleitung mit „The Frozen Few“ haben Orden Ogan wieder gekonnt mit choralen, als auch orchestralen Elementen gespielt, welche sich auf „To The End“ besonder gelungen mit den doch dominanteren Gitarrenpassagen verflechten. Da dürfte es einen als Hörer auch nicht wundern, dass die Musiker auch an einigen Stellen ihre weiche Seite zum Ausdruck gebracht haben und auf dem Album sogar Platz für den ein oder anderen balladesk anmutenden Track gelassen haben. Das hat den Vorteil, dass man sich beim Hören auch zu keinem Zeitpunkt wirklich langweilt. Abwechslung wird nämlich auf „To The End“ groß geschrieben. Wer jetzt Angst hat, dass er bei dem Album auf die für den Metalbereich typischen Drum-, Bass- und Gitarrenelemente verzichten muss, der kann sich jetzt beruhigt nach hinten lehnen. Songs wie „Land Of The Dead“ und „Dying Paradise“ strotzen regelrecht vor harten, treibenden Doublebass-Beats und rauen Gitarrenriffs.
Wer Orden Ogan bisher noch nicht auf dem Bildschirm hatte, der sollte bei „To The End“ wirklich einen ersten Hörversuch wagen. Die Sauerländer Musiker bieten zwar keinen neu-erschaffenen Melodic Power Metal, setzen aber gekonnt an der Tradition der auf das Rentenalter zusteuernden Genre-Größen an. Vom Ausspruch „Alter Wein in neuen Schläuchen“ darf man aber durchaus auch Abstand nehmen. Orden Ogan sorgen nämlich für frischen musikalischen Wind, der selbst bei den notorischen Schubladendenkern für ein wenig Unordnung in den verstaubten Hirnarchiven sorgen sollte.
11 Punkte (von max. 15)
Kitty N., 14.11.2012
TRACKLIST
1. The Frozen Few
2. To The End
3. The Things We Believe In***
4. Land Of The Dead***
5. The Ice Kings
6. Till The Stars Cry Out
7. This World Of Ice***
8. Dying Paradise
9. Mystic Symphony***
10. Angels War
11. Take This Light
[ *** Anspieltipps ]
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