Cd-Besprechung

weareoff - Objects in Motion

weareoff

Objects in Motion

Danse Macabre (Alive)
  Vö: 24.05.2013

Bewertung:  12 Punkte
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Kein Vergleich, keine Scheu, keine Imitation, von Automatismus keine Spur. Weareoff zeigen mit "Objects in Motion" das alles noch funktionieren kann, das Cold und Ethereal Wave leben wie nie zuvor. Wer gedacht hätte diese Epoche gehört der Steinzeit an, wird mal wieder eines besseren belehrt. Die vier Musiker aus Hamburg zeigen Gespür für elektronische Vielfältigkeit und nehmen nicht immer die Treppe ins dunkle Untergeschoß der Emotion.
Die Melodien täuschen kein synthetisches Empfinden vor, sondern gehen tief ins Rhythmus Gefühl und bleiben somit an jeder Stelle tanzbar.

Daniel Schlott und Stefan Nielsen, sehr mit Hamburg verbunden, weckten in der Vergangenheit die Hinterhof Kiez Garagen auf und beschallten Ihre Zuhörerschaft mit aphrodisierenden Rocknummern. "Tigerbeat" war cool und dreist mit Hang zum tödlichen Riffstich.

Umso mehr Anerkennung, für das was jetzt "Weareoff" seit drei Jahren betreibt. Als Attachment kamen der Schlagzeuger Tobias Noormann und der Gitarrist Angus Baigent dazu.
Die Texte wirken nicht weltverbessernd oder mit Fingerzeig auf die Postmoderne gerichtet, sondern eher poetisch verpackt und in Melancholie getränkt. Alle zehn Songs sind auf Anhieb hörbar und dienen der spontanen Verständlichkeit. "Miracle", tanzt etwas aus der Reihe, da das eingängige Areal verlassen wird und abgestürzte Rhythmus Intervalle kurz für Verwirrung stiften. Aufrichten, den Nebellichtern folgen und atemlos den Rest des Albums Genießen. Ein Debütalbum, das "From End to Start" begeistert und nicht nur Freunde der dunklen Seite der Macht anspricht.

12 Punkte (von max. 15)

Oliver Zitzmann22.05.2013

TRACKLIST
1. Where There`s No Light
2. Chymera
3. Objects In Motion
4. Miracle
5. Bound By Silence
6. From End To Start
7. Breathless
8. The Pain Remains The Same
9. As Long As We Remember
10. The Wait
[ *** Anspieltipps ]

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