Cd-Besprechung
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Metal Inquisitor are back – endlich. Nach einer 4-jährigen musikalischen Durststrecke melden sich die Koblenzer Metaller bei ihren Fans nun endlich mit ihrem vierten Studioalbum zurück. Und „Ultima Ratio Regis“, so der Name des Metalwerkes, hat es schwer in sich. Nicht nur der prosaische Titel, der im Deutschen übrigens soviel wie „das letzte Mittel der Könige“ bedeutet, lässt einen gespannt auf das warten, was nach dem Einlegen der CD dann auch tatsächlich durch die heimischen Boxen hallt: gradliniger Metal á la Maiden, Priest, Accept und Saxon.
Statt der heute oftmals üblichen, verzerrten und schreienden Metaltracks mit einer Überdosis an dröhnenden Bässen und verzerrten Growls, konzentrieren sich Metal Inquisitor auf das, was klassischen Metal ausmacht: klare, melodische Gitarrenriffs mit metallischer Eleganz, sowie die harmonische Komposition aus treibenden Drumbeats und cleanen Gesangsparts im Stile von Biff Byford. Und wer hier jetzt behauptet, dass sich Metal weiterentwickeln musste, um wirklich gut zu werden, der irrt gewaltig. Metal Inquisitors Gitarristen Blumi und T.P., Frontmann El Rojo, Drummer Havoc, als auch Bassist Cliff Bubenheim haben es auf „Ultima Ratio Regis“ fast schon in Perfektion geschafft klassische Metalelemente so aufzupolieren, dass sie zeitgemäß klingen und dennoch den einzig wahren True Metal-Spirit ohne Umwege auf den Hörer übertragen. Auch wenn es dem Album vielleicht an den überragenden Metalhymnen mangelt, so haben die 10 Songs dennoch genug metallische Durchschlagskraft, um sich im Hirn einzubrennen.
Schlussendlich muss man jedem, der Metal Inquisitor bisher noch nicht kennt, „Ultima Ratio Regis“ wirklich als neues Pflichtprogramm auferlegen. Wer sich bei klassischen Metalklängen bisher immer wieder verzweifelt an seine abgegriffenen Platten von damals geklammert hat, der bekommt hier eine feine Abwechslung geliefert, die weder abgedroschen noch nach von Vorgestern klingt. Metal Inquisitor wissen dank ihrer Erfahrung und dem musikalischen Know-How einfach zu überzeugen. Also los und reinhören.
13 Punkte (von max. 15)
Kitty N., 17.04.2014
TRACKLIST
1. Confession Saves Blood***
2. Burn Them All
3. Call The Banners***
4. Black Dessert Demon
5. Bounded Surface
6. Death On Demand***
7. Self-Denial
8. Servant Of State
9. The Pale Messengers
10. Second Peace Of Thorn***
[ *** Anspieltipps ]
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