Cd-Besprechung
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So klingt Popmusik, wenn sie erwachsen ist. Mit „Out Of Your Hands“ zeigt uns Melodine, dass wir uns nicht schämen müssen, wenn wir mal den Lautstärkeregler etwas aufdrehen.
Hinter Melodine stehen vier Männer aus Los Angeles. Kopf der Band ist Evan Frankfort. Seine Karriere beginnt als Mitglied der Bands Gingersol und Maypole. Später verlagerte sich allerdings sein Schwerpunkt auf das produzieren und Mixen von anderen Künstlern wie Sugarcult, Rancid und Bangels. Die haben ihn dann wohl auch letztendlich davon überzeugt 1999 eine eigene Band auf die Beine zu stellen. Da sollten wir wohl „danke“ sagen.
„Out Of You Hands“ ist mittlerweile das zweite und mitreißende Album. Nachdem „Appreciation“ schon seine Lobeshymnen u.a. vom renommierten Billboard Magazin eingesackt hat, wird das neuste Werk mit Sicherheit auch nicht zu kurz kommen.
Schon beim Opener „Exit Wounds“ hört man, dass die Investition kein Griff ins Klo war.
13 Tracks mit wenig Schwachstellen. Wenn ich es mir recht überlege, gibt’s eigentlich keinen Song den ich überspringen müsste. Leichtverdaulich strotz das Album nur so voller Pop-Attitüde und Energie ohne einen zu überstrapazieren. Freunde von etwas härteren Gitarren werden auch nicht vollkommen vergessen. Mit „Rope“ werden saftigere Töne angeschlagen. So wird es auch nach dem x-mal hören nicht langweilig und man entdeckt immer Neues. Ein großer Pluspunkt ist wohl auch die astreine Produktion, die dahinter steckt. Ebenso wie die lässig coole Stimme von Frontmann Frankfort.
Ein wenig erinnert mich der Sound an die Rembrandts und Old 97’s, aber das muss keiner als Anhaltspunkt nehmen. Obwohl ich mit der erstgenannten Band nicht daneben liege. Laut Booklet hat sich Melodine tatsächlich bei „The Le Tingo“ von ihnen inspirieren lassen.
Also am besten einfach mal selber anhören und entdecken.
Eine Eigenschaft von Pop oder auch in diesem Fall von Pop-Rock ist die Radiotauglichkeit. Ich bin mal vorsichtig mit meiner Aussage, aber ich glaube wir werden in Zukunft noch einiges von ihnen hören. Eine wirklich schöne Platte mit einem schönen Ausklang.
13 Punkte (von max. 15)
Magdalena Sordyl, 29.01.2004
TRACKLIST
1. Exit wounds
2. Seperation anxiety
3. She's only human ***
4. Heaven's coming to California
5. The le tingo
6. Prime o'life housewife
7. Nothing new
8. It's coming around
9. In spite of you
10. Petered out
11. Slow dive
12. She's the man
13. Rope
14. Chew your life
[ *** Anspieltipps ]
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