Cd-Besprechung

James - Hey Ma

James

Hey Ma

Mercury/Universal
  Vö: 06.06.2008

Bewertung:  10 Punkte
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Neues von Alten. Wurden James Anfang der Neunziger in Großbritannien für ihren Hit „Sit Down“ gefeiert, so sind sie in den Jahren nach ihrer Auflösung weitesgehend in Vergessenheit geraten.

Nun haben sich die Briten wieder zusammengerauft und mit „Hey Ma“ ein neues Studioalbum aufgenommen. Dabei bleiben sie ihrem Stil treu, schließlich will man die alten Fans ja nicht verprellen.

Ob das Album hat was es braucht um jüngere Hörer an die Band zu binden ist schwer zu sagen. James folgen weiter ihrer Linie aus eingängigen Melodien und pointierten Texten. Die Herren aus Manchester überraschen damit sicher die Wenigstens. Wie auch schon die Vorgängerplatten braucht „Hey Ma“ Zeit zu wachsen, erst nach mehrmaligen Hören entfaltet sich ihr volles Potential.

Besonders gute Momente des Albums beinhalten dabei der Titeltrack „Hey Ma“, mit seiner Antikriegsrhetorik und „Whiteboy“, welcher den typisch verschrobenen Humor Tim Booths und seines Gefolges wiederspiegelt.

Wem Oasis zu großmäulig und U2 zu prätentiös sind, dem seien James wärmstens ans Herz gelegt, am Rest wird diese Band wohl leider vorbeigehen.

10 Punkte (von max. 15)

Angelika Möller05.06.2008

TRACKLIST
1. Bubbles
2. Hey Ma ***
3. Waterfall
4. Oh My Heart
5. Boom Boom
6. Semaphore
7. Upside
8. Whiteboy ***
9. 72
10. Of Monsters And Heroes And Men
11. I Wanna Go Home
[ *** Anspieltipps ]

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