Cd-Besprechung
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“XIII Sharp” – So heißt das aktuelle Werk der Schweizer Eidgenossen von Grey Monday. Wer jetzt voreilig urteilt und die Dark Rocker in eine Schublade mit den Düsterrockern von HIM oder den Alternativ Rockern Stone Temple Pilots werfen möchte, der sollte sich wirklich einmal die Zeit nehmen und sich „XIII Sharp“ anhören. Nach einem Demo und der EP „Nonetheless“ aus dem Jahre 2006, haben sich Grey Monday voll auf die Produktion ihres ersten kompletten Albums konzentriert, was sicherlich nicht nachteilig war.
Begonnen hat die Karriere der 4 Rocker von Grey Monday als beschauliche Coverband, die durch etliche Schweizer Clubs tingelte, um die dort anwesenden Besucher regelmäßig in Extase zu versetzen. Dies blieb auch bei der Musikindustrie nicht unbemerkt und schnell durften die Musiker auf Festivals zusammen mit The Order oder Pure Inc. auftreten. Die daraufhin stetig zunehmenden positiven Resonanzen motivierten Grey Monday sich auch vermehrt eigenen Stücken zu widmen.
Mit „XIII Sharp“ ist ein Album entstanden, das es versteht raue und harte Rockmusik mit modernen Elementen, einer außergewöhnlich sexy-rauchigen Stimme und einfühlsamen Melodien zu paaren, ohne dabei irgendwie abgekupfert zu klingen. Dennoch sind gewisse Ähnlichkeiten mit Rockgrößen wie Nickelback, den Stone Temple Pilots und den deutschen Goth-Rockern End of Green nicht ganz von der Hand zu weisen.
„The Vicious Circle“, „Nonetheless“, „Everything“ und „Twilight Girl“ sind bodenständige Rocksongs mit harten Gitarrenriffs, treibenden Drum-Beats, rauen Gesangsparts und eingängigen Melodien. Dennoch wirken die Songs nicht zu überladen oder gar langweilig. Und auch wer es gerne etwas düster mag, kommt bei Grey Monday nicht zu kurz. „Come closer“ präsentiert sich als düstere Rocknummer, die nicht mit hervorstechenden Hooks und packenden Gesangseinlagen geizt.
Grey Monday haben auf „XIII Sharp“ durchaus ihre musikalischen Fähigkeiten offenbart. Nicht nur die Melodien erscheinen wohl durchdacht. Auch die Texte setzen sich kritisch mit
Gefühlen und zeitgenössischem Geschehen auseinander. Sollte man also zu Beginn noch kritisch gegenüber „XIII Sharp“ sein, so wird man schnell vom mitreißenden Charme dieser Rockmusik überrollt. Grey Monday stellen wirklich keinen unnötigen Ballast im CD-Regal dar. Damit sei auch bewiesen, dass sich die Schweizer neben der Käserei auch sehr wohl mit gute Rockmusik auskennen.
10 Punkte (von max. 15)
Kitty N., 25.05.2008
TRACKLIST
1. Nightmare
2. Twilight girl
3. Everything
4. Dealermen
5. Hate at first sight
6. Two coins
7. Come closer***
8. Headhunters
9. Nonetheless
10. Shadow, I'm your sun***
11. All hallow's eve***
12. Mrs. Madness
13. The vicious circle
[ *** Anspieltipps ]
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