Cd-Besprechung
Leserwertung: 15.0 Punkte
Stimmenzahl: 1
Black, Death, Gothic. So mancher Fan, würde sich hierüber gerne mit anderen kloppen, wenn es um die Kategorisierung der Tiroler geht. Wir scheißen da mal auf gut deutsch drauf und widmen uns lieber der Platte. [n] utopia nennt dich das aktuelle Masterpiece, das zweite Release bei Nuclear Blast, das sich an die vorherigen bei Last Episode erschienen gottgleichen Releases Scourge Of Malice und As The Angels Reach The Beauty anschließt. Wer ihm vorhinein Befürchtungen hegt, die Platte könnte evtl. nicht mit den vorangegangen mithalten, den können wir getrost beruhigen. Graveworm sind halt einfach immer noch Graveworm und sind den meisten ihrer Kollegen noch um Meilen voraus.
Auch wenn sich Engraved In Black schon deutlich von seinen beiden Vorgängern unterschied, ist [n] utopia zwar eine konsequente Fortsetzung des Graveworm Wegs zur Perfektion ihres Stils, dennoch eine Rückbesinnung auf alte Graveworm Tugenden ohne dabei Rückwärtsschritte machen zu müssen, eben das Alte erhalten, ehren und das Neue mit dem Altväterlichen zu verbinden. Dementsprechend enthält dei Platte alles was man an Graveworm seit je her so schätzen: Abartige Grunzlaute von Fiori genauso wie Rumgeschreische wie Mr. Filth (ohne diesem zu nahe treten zu wollen, um einiges besser, vor allem life). Dem beiseite stehen die seit je her genialen Keyboards, brettharte Gitarren, und Melodien zum permanenten Suizid.
Selbstmordgefährdeten Gefährten sei deshalb nicht von dieser Platte abgeraten, was gäbe es denn schöneres als zu diesem Scheibchen für immer von dieser verpoppten Welt zu gleiten, noch den letzten Riff von „never enoughh“ in den Ohren. Aber auch für Schwarzgekleidete die noch ein bisschen hier bleiben möchten bietet das aktuelle Release brachiale Death Metal Riffs, gepaart mit Hochgeschwindigkeits-DoubleBase Parts, die zu manischen Genickschmerzen führen können.
Allen Schandmäuler, die einfach nur nicht wahrhaben wollen, dass sich Graveworm permanent mit Black Metal Geschwindigkeit weiterentwickeln und trotzdem immer noch das erhalten was die Band seit je her ausmacht, sei an dieser Stelle die Schandfresse gestopft, [n] utopia dürfte die Combo weiter nach oben katapultieren, verdient haben sich das die Metaller ohnehin schon längst, auch wenn so mancher etwas länger braucht um die Qualität der Band zu erkennen.
Fazit: Eines der besten Releases seit langem, und ein wiederum angehobenen Standart, den wohl erst wieder nach nächste Graveworm Album übertreffen dürfte. Mr Davis, SZ
13 Punkte (von max. 15)
TRACKLIST
1.The machine
2.(N)Utopia
3.Hateful design
4.Never enough
5.Timeless
6.Which way
7.Deep inside
8.Outside down
9.Mcmxcii
10.Losing my religion (Bonus Track)
[ *** Anspieltipps ]
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