Cd-Besprechung
Leserwertung: 9.5 Punkte
Stimmenzahl: 13
Als American Nightmare haben das Quintett aus Boston so einige Shows in Schutt und Asche gelegt. Es gab kaum einen Old School Hardcore Fan der American Nightmare nicht zu seinen Favoriten zählte. Mit einer mächtigen Live präsenz und viel Power konnten American Nightmare eine Menge Leute von sich überzeugen. Alles lief bestens bis eine Band aus Philadelphia namens American Nightmare sich ihren Namen patentieren ließ. Das war das aus für American Nightmare, die ein Jahr lang ohne richitgen Bandnamen tourten und neue Songs aufnahmen. Man änderete den Namen von AN in give up the ghost, was meiner Meinung nach eine recht gute Entscheidung war. Doch mit dem Namenswechsel kamen auch die Gerüchte - von wegen musikalisch nicht mehr so klasse wie das alte Zeug, ausserdem noch bei einem Majorlabel unter Vertrag und und und. Majordeal (Burning Heart) hin und her, fest steht das „We´re down til we´re underground“ trotzdem mächtig in den Arsch tritt. Old School Hardcore mit viel Gespür für die richtigen Melodien, das sind Give up the ghost.
Obwohl das Coverartwork alles andere als aufendig ist, ist es mit Abstand das beste, was ich in letzter Zeit zu Gesicht bekommen habe. Die Idee ist einfach und genial zugleich, womit wir dann auch schon bei der Musik von give up the ghost angekommen wären. „We´re down til we´re underground” ist der erste Longplayer der unter dem neuen Namen erscheint. Mit einem ruhigen Intro geht es zuerst eher untypisch los, bevor „Love American“ in gewohnter Manier heruntergebrettert wird. Das Tempo wird im großen und ganzen über die komplette Spielzeit von 30 Minuten gehalten. Einzige Ausnahme sind „Bluem“ und „Since always“ die auf ihre Art rocken. Textlich haben give up the ghost keine Abstriche gemacht, was dem Album wiederum zugute kommt und zum Gesamteindruck passt. Es scheint so, als ob man mit dem Namenswechsel einen Reifeprozeß durchgemacht hat. Neben den muiskalischen Qualitäten ist ein weiterer Garant für den Erfolg die Stimme von Frontmann Wes, der im Umgang mit den Vocals etwas flexibler geworden ist. Das Album baut Spannungen auf die auf dem Höhepunkt explodieren. Mit einer atmosphärischen „Instrumental Ballade“ findet „We´re down til we´re underground” genau den richitgen ausklang. Klasse CD welches die Meßlatte für ein HC Album um ein paar Zentimeter höher setzt.
13 Punkte (von max. 15)
Ken Neusser, 27.10.2003
TRACKLIST
1.It's sometimes like it never started
2.Love american ***
3.Young hearts be free tonight ***
4.Since always
5.Calculation-nation
6.The last supper after party
7.Crimescene
8.Bluem ***
9.Aeiou ***
10.Crush of the year
11.No lotions gonna unclog thesepores
12.We killed it ***
13.and sometimes like it will never end
[ *** Anspieltipps ]
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