Cd-Besprechung

Denison Witmer - Philadelphia Songs

Denison Witmer

Philadelphia Songs

Bad Taste Records
  Vö: 29.04.2004

Bewertung:  11 Punkte
Leserwertung:  14.3 Punkte
Stimmenzahl: 4

Viele junge Singer/Songwriter haben es im Blut mit einem gewissen Understatement zu spielen. Das Spiel beherrschen sie meist perfekt oder es beherrscht sie. Es scheint ein Teil der Persönlichkeit zu sein. So kommt es, dass viele ihrer Songs unprätentiös brillieren. Wenn ein Song nicht einen bestimmten Qualitäts-Standard erreicht, so überdeckt unötiges Instrumentengemetzel die Tatsache, dass er für eine schlichte akustische Version nicht taugt. Denison’s Philadelphia Songs haben die Reihe durch das gewisse Etwas. Dieses Etwas zwingt zum zuhören. So fällt es leicht sich in der Musik zu verlieren und seinen Geschichten zu lauschen. Der aus Lancaster stammende 27 Jährige ist mit gleichgesinnten Musikern wie Damien Jurado und David Bazan von Pedro the Lion befreundet. Manch einem wird das vielleicht etwas mehr über seine Musik verraten, die in sich von Ruhe geprägt ist. Kategorisch kann man Dension Witmer in die Folk/Folk-Rock Schublade einordenen. Das trifft es ziemlich genau. Philadelphia Songs ist ein bezauberndes Album, welches allerdings zum Ende etwas an Emotion und verliert. Das fällt jedoch durch die großartigen Stücke der ersten Hälfte nicht weiter ins Gewicht.

11 Punkte (von max. 15)

Ken Neusser05.05.2004

TRACKLIST
01.Sets Of Keys
02.I Won't Let You Down
03.24 Turned 25
04.Leaving Philadelphia(Arriving in Seattle)
05.Chestnut Hill
06.Stations
07.Do I Really Have To?
08.Remember The Things You
Have Seen
09.Saint Cecilla (Ode To Music)
[ *** Anspieltipps ]

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