Cd-Besprechung

Dead Guitars - Airplanes

Dead Guitars

Airplanes

Echozone
  Vö: 01.06.2007

Bewertung:  8 Punkte
Leserwertung:  13.8 Punkte
Stimmenzahl: 4

Der Name der Band Dead Guitars ist nun alles andere als passend für den Musikstil, den Sänger Carlo van Putten, Gitarrist Ralf Aussem, backing vocalist und Akustik-Gitarrist Peter Brough da produziert haben. Alleine die Namen der drei Musiker dürften Musikszene-Insidern keine wirklich unbekannten sein. Peter Brough, seines Zeichens einer der Gründerväter der legendären Gitarren-Band Twelve Drummers Drumming, sowie deren Gitarrist Ralf Aussem trafen im Jahre 2002 auf den Ex-The Convent-Sänger Carlo van Putten. Schnell war man sich über einen gemeinsames Musikprojekt namens Dead Guitars einig.
Das erste Album „Airplanes“ vereint authentischen Pop und melancholische Wave-Balladen mit filigran aufgetürmten Effektgitarren. Im Grunde eine Darbietung recht reiner und zeitloser Klänge die einen in surreale Klangwelten entführen.
Der Titeltrack „Airplanes“ präsentiert sich als sanftes, sphärisch klingendes Werk das entfernt an so manche Coldplay-Songs erinnert.
Mit „Shine“ und „Sweet Revenge“ haben die Dead Guitars meiner Meinung 2 kleine Rohdiamanten auf das Album drauf gepackt. Beide sind von intensiveren Gitarrenklängen durchzogen und spielen durch die Abwechslung der Gesangsstimme und elektronischer Spielereien mit den guten alten Pop- und Wave-Elementen.
Bei dem Track „Name of the Sea“ wurde ich zwangsweise zum ausspannen auf eine der herrlich grünen Elbe-Auen verdonnert. Der Song bietet die ideale Untermalung für einen chilligen Grillabend mit Freunden. Zur Überraschung meinerseits ließ sich das dazugehörige Video, was als Bonus auf der CD ist, nur mit extremen Verzerrungen abspielen. Schade eigentlich, denn ich hätte mir gerne einmal das Video im „Das Boot“-Stil angeschaut. (Anm. d. Red.: Infos darüber konnte ich nur einschlägigen Internetseiten entnehmen.)
Wer also eine musikalische Untermalung für ruhige Momente sucht, dem kann ich diese CD zur Besänftigung der Seele nur wärmstens ans Herz legen. Besonders der sehr instrumental gehaltene Song „Should I“ versetzt das Gemüt in eine wohlige Ausgeglichenheit. Eingefleischte Liebhaber ausgefallener Gitarrenklänge werden aber eher enttäuscht reagieren und fast zwanghaft auf eine andere Platte ausweichen.

8 Punkte (von max. 15)

Kitty N.06.05.2007

TRACKLIST
01. Name of the Sea***
02. Feels Alright
03. Crumble Zone
04. Airplanes***
05. Sweet Revenge
06. Crash
07. Shine
08. This was a Year
09. Should I***
10. The Great Escape
11. (Videotrack) Name of the Sea
[ *** Anspieltipps ]

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