Cd-Besprechung

Cathedral - The Garden Of Unearthly Delights

Cathedral

The Garden Of Unearthly Delights

Nuclear Blast
  Vö: 26.09.2005

Bewertung:  12 Punkte
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Bei den Engländern von CATHEDRAL schimmerte schon immer die BLACK SABBATH Einflüsse der 80ziger Jahre durch, wobei ich dies eher positiv als negativ empfinde. Warum sollte man diese Metal-Story nicht weiterschreiben und durch eigene Ideen prägen ?

CATHEDRAL spielen groovigen Doom Metal, Songs wie zum Beispiel „North Berwick Witch Trials“ oder „Oro The Manslyer“ leben von ihren supergenialen Soli und bodenständigen Rhythmusarbeit der ganzen Kapelle. Alle Songs pendeln um die sechs Minuten, wobei „The Garden“ als ungewöhnlichster Song der Band in die Analen eingehen wird: knapp siebenundzwanzig Minuten lang, angereichert mit weiblichem Gesang und psychedelic-mäßigen Zwischentönen. Der Song ist atmosphärisch, braucht seine Zeit um zu wirken. Völlig fehl am Platze ist „Proga-Europa“: erst viele Minuten Tonstille, dann wenig Gezocke – so sollte ein durchaus gutes Album nicht enden.

Wer ruhige Riffs und es auch Mal ausgefallner doomen lassen wird, sollte bei CATHEDRAL zugreifen. Die Engländer sind nicht mit CANDLEMASS zu vergleichen, auch wenn das gleiche Genre bedient wird. CATHEDRAL experimentieren gerne, daher sind die Alben der Band 8auch die neue Scheibe) nicht so eingängig wie die Scheiben von CANDLEMASS.

Der Doomer kann mit ruhigem Gewissen zugreifen, andere Metalheads sollten vorher reinhören – auch wenn „Oro The Manslyer“ ein abgefahrener Track auf der Scheibe ist und der Kauf der Scheibe wert ist.

12 Punkte (von max. 15)

Andi 03.10.2005

TRACKLIST
1. Dearth AD 2005
2. Tree Of Life & Death
3. North Berwick Witch Trials *** 4. Upon Azrael’s Wings
5. Corpscycle ***
6. Fields Of Zagara
7. Oro The Manslyer ***
8. Beneath A Funeral Sun
9. The Garden
10. Proga-Europa
[ *** Anspieltipps ]

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